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Theologie & Naturwissenschaften

Um es gleich zu Beginn zu sagen: Die verbreitete Auffassung, Theologie und Naturwissenschaften seien zueinander gegensätzlich wie Feuer und Wasser, ist ein Mythos.

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Tagung 2010 zur Weisheitlichen Theologie

Perspektive Hoffnung

Um die Perspektive der Hoffnung ging es 2010 bei der Tagung zur Weisheitlichen Theologie. Der Bogen der Beiträge spannte sich von der biblischen Tradition über die Philosophie hin bis zu psychologischen und lebenskundlichen Beiträgen.  

Weltchronik von Hartmann Schedel, 1493: Der 6. Schöpfungstag. Wikimedia commons LupeWeltchronik von Hartmann Schedel, 1493: Der 6. Schöpfungstag. Wikimedia commons

"Es kommt darauf an, dass Hoffen zu lernen"

„Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen“, schrieb der deutsche Philosoph Ernst Bloch im Vorwort zu seinem  Werk „Prinzip Hoffnung“. Er verfasste sein Hauptwerk in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts im amerikanischen Exil. Doch seine Aussage ist heute ebenso aktuell, in einer Gegenwart, die eigentümlich zukunfts- und hoffnungsarm wirkt.

 

Hoffnung: eine Dimension jenseits nüchterner Prognosen 

Unbestritten: Ohne nüchterne Zahlen und Hochrechnungen kommen wir in unseren persönlichen und gesellschaftlichen Lebenszusammenhängen nicht aus. Doch wer der Hoffnung Raum gibt, der nimmt diese Prognosen zwar zur Kenntnis, er beharrt aber ebenso unbeirrt darauf, dass Neues, noch Unbekanntes auf uns zukommen wird. Noch im Angesicht von Katastrophen hoffen Menschen auf die Wende zum Besseren und beweisen damit Lebensmut und Lebensweisheit.

 

"Die Weisheit der Hoffnung" - eine Tagung der Evangelischen Akademie im Rheinland 

Die Akademietagung „Die Weisheit der Hoffnung“ (12. - 14.11.2010) lud dazu ein, sich mit dem Wesen der Hoffnung und mit ihrer verändernden Kraft bekannt zu machen. Kooperationspartner war die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel

 

Was ist das Wesen der Hoffnung, wie gewinnt sie Kraft? 

Der Bogen der Beiträge spannte sich von der biblischen Tradition, die die Hoffnung als Gabe Gottes begreift, über die Philosophie hin bis zu psychologischen und lebenskundlichen Beiträgen.

 

So eröffnete Professor Dr. Bertold Klappert, ausgewiesener Kenner des christlich-jüdischen Dialogs, die Tagung mit einem Überblick darüber „Worauf wir Christinnen und Christen hoffen“.

Mit dem Titel seines Beitrags knüpfte Professor Dr. Johannes Kreuzer an die 1961 gehaltene Tübinger Antrittsvorlesung von Ernst Bloch an: „Hoffnung kann auch enttäuscht werden“. Kreuzer lehrt Philosophiegeschichte an der Universität Oldenburg und hat in diesem Sommer eine neue zweibändige Auswahl von Schriften Ernst Blochs vorgelegt.

 

Noch im Angesicht von Katastrophen hoffen Menschen auf die Wende zum Besseren und beweisen damit Lebensmut und Lebensweisheit. Landespfarrer Joachim Müller-Lange, ehemaliger Leiter der Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und jetzt Dezernent in der Abteilung II Theologie und Diakonie im Landeskirchenamt, gab Einblick in solche Extremsituationen („Hoffnung angesichts von Katastrophen?“)

 

„Wer handeln will, braucht Hoffnung“, lautete die These der Diplom-Psychologin Dr. Sabine Fischbeck von der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universität Mainz. In ihren Forschungen setzt sie sich insbesondere mit den Bedürfnissen von Krebspatienten oder der Arzt-Patient-Kommunikation auseinander.

 

Die evangelische Theologin Professor Dr. Christiane Burbach von der Fachhochschule Hannover stellte ihren lebenskundlichen Beitrag unter das Motto „Wer gut leben will, braucht Hoffnung.“

 

Zum Abschluss: Theologische Werkstatt zum Thema "Hoffnung" 

Die Tagung schließt am Sonntag mit einer Theologischen Werkstatt zum Thema „Hoffnung“. Die Referenten der Werkstatt sind Professor Dr. Werner Brändle, Universität Hildesheim, Professor Johannes von Lüpke, Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel, und Akademiedirektor Dr. Frank Vogelsang.

 

Das ausführliche Tagungsprogramm mit einem vollständigen Überblick über die Referate und Referenten finden Sie am Schluss des Artikels zum Download bereit gestellt. 

 

Diese Tagun wird in unserer Reihe "Begegnungen" dokumentiert. Der Tagungsband wird voraussichtlich 2011 erscheinen. Bereits jetzt können Sie sich hier als Interessent unverbindlich vormerken lassen:

 

Vormerkung 

 

 

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hbl / 13.02.2011



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