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Mensch

Wohin geht die Reise in den Neurowissenschaften?

Das Forum Neuroethik des Jahres 2012 beschäftigte sich mit Zukunftsperspektiven und Methoden der Neurowissenschaften.

fotolia.com. Urheber: hobbitfoot

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Im Jahr 2000 haben international renommierte deutsche Hirnforscher die Initiative "Dekade des menschlichen Gehirns" ins Leben gerufen mit dem Ziel, sowohl zusätzliche Mittel für die neurowissenschaftliche Forschung einzuwerben und als auch die öffentliche Wahrnehmung der Hirnforschung zu stärken.

Im Jahre 2012 nun liegt die Dekade in der Vergangenheit. Viele neue und Aufsehen erregende Erkenntnisse konnten während dieser Zeit gewonnen werden. Doch auch nach der Dekade sind weitere wichtige Fortschritte der Neurowissenschaften zu erwarten.

Welche Erwartungen an die Neurowissenschaften sind realistisch?
Beim diesjährigen Forum Neuroethik ging es um dier Frage: Wohin geht die Reise, welche Erwartungen an die immer noch junge Wissenschaft sind realistisch im Hinblick auf die technische und klinische Anwendung von Forschungsergebnissen?

Hirnforschung: Zukunftsperspektiven und Methoden
VI. Forum Neuroethik

Eröffnungsvortrag von Professor Dr. Oliver Brüstle
Auftakt war ein Vortrag des Bonner Stammzellforschers Prof. Dr. Oliver Brüstle zu den „Perspektiven der Stammzellforschung“. In seinem Vortrag dämpfte er die Hoffnung auf schnelle Behandlungserfolge durch Stammzellforschung.

Vorgestellt: aktuelle Forschungsprojekte in den Neurowissenschaften
Die aktuelle Dynamik in den Neurowissenschaften und aktuelle Methoden standen im Mittelpunkt des Samstagvormittags. Drei Nachwuchswissenschaftler stellten ihre Projekte vor:  

Wie kann angesichts des Forschungsfortschritts trotzdem der ganzheitliche Blick auf den Menschen erhalten bleiben?
Die naturwissenschaftliche Methode allgemein und somit auch die Methoden der Neurowissenschaften verlangen, den Blick auf das zu erforschende Objekt zu konzentrieren. Die Neurowissenschaft kann so Gefahr laufen, zu einer „Wissenschaft vom Objekt Hirn“ zu werden. Wie kann demgegenüber der ganzheitliche Blick auf den Menschen erhalten bleiben? Wie können sich Psychologie, Philosophie und Theologie zur modernen Hirnforschung und ihrer zukünftigen Entwicklung positionieren? Um diese Frage ging es am Samstagnachmittag.

Wie können sich Psychologie, Philosophie und Theologie zur modernen Hirnforschung und ihrer zukünftigen Entwicklung positionieren?
Es antworteten:

 

21.01.2012


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