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Tagung zur Weisheitlichen Theologie

Herzenssachen

Das Herz in der christlichen Tradition und in der Gegenwart stand im Dezember 2013 im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung zur Weisheitlichen Theologie. 

Weltchronik von Hartmann Schedel, 1493: Der 6. Schöpfungstag. Wikimedia commons

Weltchronik von Hartmann Schedel, 1493: Der 6. Schöpfungstag. Wikimedia commons

Wann haben Sie sich zuletzt ein Herz gefasst, vielleicht um etwas zu schützen, dass Ihnen am Herzen liegt?
Wann hat Sie zuletzt jemand mit einer herzerwärmenden Geste erfreut oder getröstet?

Schon diese beiden Fragen machen deutlich, wie häufig wir in unserer Alltagssprache auf das Bild des Herzens zurückgreifen. Wir drücken damit aus, dass uns etwas besonders wichtig, lebenswichtig ist. Das Herz ist nicht nur unverzichtbarer Taktgeber unseres biologischen Lebens. Jenseits dessen begreifen wir es auch heute - über 40 Jahre nach der ersten erfolgreich verlaufenden Herztransplantation - als den bergenden Ort unserer innerster Gefühle und Beweggründe.

Diese Beobachtung stellte die diesjährige Tagung zur weisheitlichen Theologie in den Mittelpunkt:

"... Gott aber sieht das Herz an."
Das Herz in der christlichen Tradition und in der Gegenwart

Das Herz: Thema der Bibel, der Medizin, der Kunst, unseres ganz persönlichen Lebens
Vom Herzen als zentraler Metapher in den biblischen Texten reichte der Themenbogen über die medizinisch-anthropologische Betrachtung und künstlerische Auseinandersetzung bis hin zum Austausch über unsere persönlichen Erfahrungen, die ganz persönlichen "Herzenssachen".

Das Herz: eine Metapher von großer Kraft
„Der Mensch sieht das, was vor Augen ist, Gott aber sieht das Herz an.“, heißt es in dem Vers  aus dem Alten Testament, dem wir den Tagungstitel entlehnt haben. Das Herz wird als das Eigentliche gegen den äußeren Schein gesetzt. Warum kommt dieser Metapher solche Kraft zu? Diese Frage wurde ebenso aufgegriffen wie die Frage nach dem Menschenbild, das sich mit den Sprachbildern vom Herzen verbindet.

Das Herz: Welche Gefühle verbinden sich mit einer Herztransplantation?
Und: Ist die Transplantation des Herzens nur der Austausch eines Organs? Welche Gefühle verbinden sich damit? Was bedeutet es für Menschen, mit einem künstlichen Herzen zu leben leben?

Dr. Frank Vogelsang hat anlässlich der Tagung ein Interview mit dem Domradio zum Bild des Herzens geführt. Dieses Interview können Sie hier nachhören

Die Referate dieser Tagung werden im Rahmen unserer Publikationsreihe "Begegnungen" veröffentlicht.

 

 

 

 

 

 

 

hbl / 22.11.2013


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