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Welt

Wie beschreibt man das Leben?

Wie ist unsere Wirklichkeit beschaffen? Zur Wirklichkeit gehört ohne Zweifel das Leben. Welche Antworten geben die Naturwissenschaften? Diese Methoden sind nicht einfach neutrale Instrumente, unabhängig von den Annahmen über die Wirklichkeit, sondern ihrerseits von Wirklichkeitsannahmen bestimmt.

Die Frage nach der Wirklichkeit stellt sich exemplarisch in der Beschreibung von Leben. Wer das Verhalten eines Hasen erforscht, achtet auf etwas anderes als der, der die chemischen Prozesse in einer Zelle dieses Hasen untersucht, und wiederum sieht man etwas anderes, wenn man die Elementarteilchen dieser Verbindung in den Blick nimmt. All diese Zugänge zur Wirklichkeit unterscheiden sich gravierend von der Betrachtungsweise des Malers, der den Hasen malt, oder von der eines Dichters, der sich durch ihn inspiriert fühlt, oder von der eines gläubigen Menschen, der in dem Hasen ein Geschöpf Gottes erkennt. Wer nun erkennt die Wirklichkeit in angemessener Weise? Sind die Ansätze miteinander harmonisierbar oder widersprechen sie sich? Gibt es einen neutralen Boden, von dem aus man die unterschiedlichen Zugänge zur Wirklichkeit bewerten kann?

Mit diesen Fragen setzte sich im Juni 2008 eine Tagung der Evangelischen Akademie im Rheinland auseinander. Das Referat von Prof. Dr. Ulrich Krohs ist zum Nachlesen eingestellt.

 

28.06.2008


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