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Drei Stühle, Bild von Alexandra Ignatyeva

Alexandra Ignatyeva – shutterstock.com

Veranstaltungsreihe: Christen und Humanisten im Gespräch

Diskussion: "Gottes Schöpfung – Produkt der Evolution?"

Am Donnerstag, 12. September 2019, laden wir ein zum vierten Abend der Veranstaltungsreihe „Lasst uns reden! Christen und Humanisten im Gespräch“. Der Abend in der Essener Kreuzeskirche widmet sich dieses Mal dem Verhältnis von Evolution und Schöpfung.

Seit Charles Darwin sein Buch „Über die Entstehung der Arten“ vor hundert Jahren, 1859, veröffentlichte, hat es immer wieder spannungsreiche Diskussionen um das Verhältnis der von ihm geprägten Evolutionstheorie zur christlichen Rede von der Schöpfung gegeben. Noch heute entscheidet sich an dieser Frage für viele, wie man die Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner einzuschätzen hat.

Gibt es dabei einen Weg zwischen den Extremen „irrationaler Gläubiger“ und „radikaler Atheist“? Darüber werden Helmut Fink, Physiker und Naturalist, und  Dr. Frank Vogelsang, Ingenieur und Theologe, ins Gespräch kommen. Im Anschluss öffnet sich die Diskussion auch für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Abends.

Helmut Fink und Dr. Frank Vogelsang haben jeweils Thesen vorbereitet
Helmut Fink und Dr. Frank Vogelsang diskutieren auf der Grundlage von Thesen, die hier am Ende des Artikels abgerufen werden können.

Einführung in den Abend von Reinhard Wiesemann und Professor Andreas Beyer
Der Einführungsimpuls kommt von Reinhard Wiesemann, Unternehmensgründer und  Initiator sozialer Einrichtungen in Essen. Der Molekularbiologe Professor Dr. Andreas Beyer von der Westfälische Hochschule, Gelsenkirchen, gibt eine Übersicht über den aktuellen Stand der Evolutionstheorie.

Über die Veranstaltungsreihe "Christen und Humanisten im Gespräch"

Offener Austausch unterschiedlicher Positionen und Sichtweisen
Oft reden sie nur unter sich: Christinnen und Christen reden miteinander. Humanistinnen und Humanisten reden miteinander. Die Abendveranstaltungen in der Kreuzeskirche in Essen möchten beide mehr und intensiver ins Gespräch bringen. Sie laden ein zu einem offenen Austausch zwischen den beiden unterschiedlichen Positionen und Sichtweisen.

Ein offenes Gespräch von unterschiedlichen Standpunkten aus
Wichtig ist dabei Form des Gesprächs: Gespräche kann man führen als offene Gespräche oder als Scheingespräche. Bei Scheingesprächen kommt es auf die Außenwirkung an, wir erleben dies etwa bei Talkshows. In offenen Gesprächen kommt es auf den Austausch von Argumenten an. Sie müssen auf ihre Überzeugungskraft hin geprüft werden, nicht auf ihre mobilisierende Wirkung. Am Ende muss kein Konsens stehen, aber vielleicht Nachdenklichkeit oder ein größeres Verständnis der jeweils anderen Seite.

Mit Neugier und Bereitschaft zum Zweifel
Offene Gespräche setzen echte Fragen voraus. Fragen, die zeigen, dass man selbst nicht alles gut und schlüssig begründen kann. Bei der Veranstaltungsreihe „Lasst uns reden!“ geht es um den Mut und die Bereitschaft, sich in einem offenen Gespräch solchen echten Fragen auszusetzen.

Praktische Hinweise:

Der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung bis zum 9. September 2019 wird gebeten:
Tel. 0228 479898-50 oder info@akademie.ekir.de

Beginn: 19:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Kreuzeskirche Essen

Kreuzeskirchstr. 16
45127 Essen­ City

 

Helmut Fink. Foto privat

Helmut Fink. Foto privat

Das ausführliche Thesenpapier von Helmut Fink ist am Schluss des Artikels zum Download bereit gestellt

Dr. Frank Vogelsang. Foto: Andrea Zmrzlak

Dr. Frank Vogelsang. Foto: Andrea Zmrzlak

Das ausführliche Thesenpapier von Frank Vogelsang ist am Schluss des Artikels zum Download bereit gestellt.

Kooperationspartner des Abends: das Forum Kreuzeskirche

Weiterführende Links:

Lasst uns reden! Christen und Humanisten im Gespräch
Veranstaltungsreihe der Akademie für säkularen Humanismus
und der Evangelischen Akademie im Rheinland

Dokumentation des 1. Abends am 29. November 2017:
Positionen zum Verhältnis von Wissenschaft und Religion

 
Dokumentation des 2. Abends am 3. Juli 2018:
Wie frei ist der Mensch wirklich?


Dokumentation des 3. Abends am 13. Dezember 2018
Wie gehen wir mit existentieller Unsicherheit um?

hbl, ms / 23.08.2019


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