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Drei leere Stühle warten auf ihre Gesprächspartner. Bildnachweis: Alexandra Ignatyeva – shutterstock.com

Bildnachweis: Alexandra Ignatyeva - shutterstock.com

Christen und Humanisten im Gespräch

Wie geht das: unsicher sein und trotzdem handeln?

Wie gehen wir mit existentieller Unsicherheit um?

"Gib mir 'n kleines bisschen Sicherheit in einer Welt, in der nichts sicher scheint. Gib mir in dieser schnellen Zeit irgendwas, das bleibt". Das Lied "Irgendetwas bleibt" der Rock-Band "Silbermond" drückt ein Lebensgefühl aus, das viele Menschen angesichts rasanter Veränderungen heute spüren.

Wie gehen wir mit dieser existentiellen Unsicherheit um? 

Diese Frage stand im Mittelpunkt des dritten Abends unserer neuen Reihe „Lasst uns reden! Christen und Humanisten im Gespräch“, der am Donnerstag, 13. Dezember 2018, in der Essener Kreuzeskirche stattfand.
 
Unsicher sein und trotzdem handeln.
Wie gehen wir mit existentieller Unsicherheit um?

Oft redet man nur unter sich: Christinnen und Christen reden miteinander. Humanistinnen und Humanisten reden miteinander. Die Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Forum Kreuzeskirche möchte einen offenen Austausch zwischen den beiden unterschiedlichen Positionen und Sichtweisen möglich machen.

Gesprächsteilnehmer des Abends waren:

- Helmut Fink, Physiker und Naturalist, Akademie für säkularen Humanismus, Nürnberg

- Reinhard Wiesemann, Unternehmensgründer und Initiator sozialer Einrichtungen, Essen

- Dr. Frank Vogelsang, Ingenieur und Theologe, Evangelische Akademie im Rheinland, Bonn

Moderation des Gesprächs:
Hella Blum, Evangelische Akademie im Rheinland

Die Thesen des Abends sind am Schluss des Artikels zum Abruf bereit gestellt.

Die Veranstaltung wurde per Livestream auf Facebook übertragen. Die Aufzeichnung des Livestreams ist jetzt auf YouTube eingestellt und hier abrufbar.

Hashtag auf Twitter: #lasstunsreden"

Helmut Fink. Foto privat

Impuls: „Totale Sicherheit gibt es nicht.“
Helmut Fink, Physiker und Naturalist, Akademie für säkularen Humanismus, Nürnberg


Seine These: Totale Sicherheit gibt es nicht. Aber an Verlässlichkeit können wir arbeiten, in der Wissenschaft wie im Leben. Die Prüfung an Fakten ist besser als blindes Vertrauen.

Das ausführliche Thesenpapier von Helmut Fink ist am Schluss des Artikels zum Download bereit gestellt.

Mehr Information: www.saekularer-humanismus.de

Reinhard Wiesemann, Foto: privat

Impuls: „Die Rest-Unsicherheit bestimmt unser Handeln.“
Reinhard Wiesemann, Unternehmensgründer und Initiator sozialer Einrichtungen, Essen

Seine These: Auch nach intensivster Prüfung bleibt immer eine Rest-Unsicherheit. Wenn viel Rest-Unsicherheit verbleibt, dann sollten wir vorsichtig handeln, wenn es nur wenig ist, dann dürfen wir sehr bestimmt handeln.

Das ausführliche Thesenpapier von Reinhard Wiesemann ist am Schluss des Artikels zum Download bereit gestellt.

Mehr Information: www.unperfekthaus.de/reinhard-wiesemann/

Impuls: “Sich auf jemanden oder etwas zu verlassen bedeutet Vertrauen zu haben.“
Dr. Frank Vogelsang, Ingenieur und Theologe, Evangelische Akademie im Rheinland, Bonn

Seine These: Sich auf jemanden oder etwas zu verlassen bedeutet Vertrauen zu haben. Nur so hat man auch eine Grundlage für das Handeln in der Welt. Der christliche Glaube ist Ausdruck eines existentiellen Vertrauens.

Das ausführliche Thesenpapier von Frank Vogelsang ist am Schluss des Artikels zum Download bereit gestellt.

Mehr Informationen: frank-vogelsang.de

HB, GA / 21.11.2018


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