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Theologie & Naturwissenschaften

Um es gleich zu Beginn zu sagen: Die verbreitete Auffassung, Theologie und Naturwissenschaften seien zueinander gegensätzlich wie Feuer und Wasser, ist ein Mythos.

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Hier finden Sie Termine aus dem Themenschwerpunkt Menschenbilder, Weltbilder, Gottesbilder.

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Credo - Glauben wahrnehmen. Titelcover Veranstaltungsreihe Credo - Glauben wahrnehmen

Tagungsreihe: "Credo - Glauben wahrnehmen". Zweiter Abend

Am Anfang: Urknall oder Schöpfung?

Können wir, angesichts der immer präziseren Erkenntnisse der Physik, heute noch mit Überzeugung beten: „Ich glaube an Gott, den Vater, den Schöpfer des Himmels und der Erde“?

Diese Frage stand am 27. November 2016 im Mittelpunkt einer Abendveranstaltung zu diesem ersten Abschnitt des Glaubensbekenntnisses:„Ich glaube an Gott, den Vater, den Schöpfer des Himmels und der Erde“, die in der Kreuzeskirche in Essen stattfand.

Wenn wir im Gottesdienst diese ersten Worte des Glaubensbekenntnisses sprechen, stellen wir uns hinein in eine lange, mehr als anderthalb Jahrtausende währende Geschichte von Glaubenserfahrungen.

Sind die alten Glaubenserfahrungen heute noch wirklich spürbar?
Aber sind die Erfahrungen, die darin zum Ausdruck kommen, für uns heute noch wirklich spürbar? Können wir die Welt immer noch als Gottes Schöpfung wahrnehmen, wie die Bibel es bezeugt? Und, wenn ja, ist sie vielleicht nichts weiter als jener Augenblick, den die Physiker als Urknall beschreiben?

Wie lässt sich die Differenz zwischen den biblischen und
naturwissenschaftlichen Darstellungen verstehen?

Im Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaften gibt es die Auffassung, dass den biblischen und naturwissenschaftlichen Darstellungen der Natur einfach nur unterschiedliche Erfahrungswelten zugrunde liegen. Was ist von dieser Sichtweise zu halten und wie kann sie begründet werden?

Professor Dr. Alfred Krabbe:
"In den Weiten des Universums - Zum Stand der astrophysikalischen Forschung"

Der Abend lud ein zu einem multidisziplinären Gespräch. Er wurde eröffnet von Professor Dr. Alfred Krabbe, Professor für experimentelle Astronomie an der Universität Stuttgart. Er sprach über „In den Weiten des Universums – Zum Stand der astrophysikalischen Forschung.“

Professor Dr. Christian Link:
"Die Welt als Schöpfung - Bemerkungen zu der christlichen Sicht  auf die Welt"

Der Bochumer evangelische Theologe Professor Dr. Christian Link stellte diesen Ausführungen seinen Beitrag „Die Welt als Schöpfung – Bemerkungen zu der christlichen Sicht auf die Welt“ an die Seite.

Helmut Fink, Mitglied des Vorstands des humanistischen Verbandes:
"Der Mensch im Kosmos - ein Betrachtung aus humanistischer Sicht"

Der Vortrag „Der Mensch im Kosmos – eine Betrachtung aus humanistischer Sicht“ von Helmut Fink, Mitglied des Vorstands des humanistischen Verbandes, brachte die Überlegungen eines säkularen Humanismus als weitere Perspektive ein.

Der Abend war Teil der Veranstaltungsreihe "Credo"
Der Abend fandet statt im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts von Forum Kreuzeskirche Essen, Martin Luther Forum Ruhr und Ruhr Museum „Der geteilte Himmel. Reformation und religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr“; in Kooperation zwischen der Arbeitsstelle Gottesdienst der Evangelischen Kirche im Rheinland, dem Forum Kreuzeskirche Essen und der Evangelischen Akademie im Rheinland.

Das Projekt „Der geteilte Himmel. Reformation und religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr“ wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Es steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages. Die Veranstaltungen in der Kreuzeskirche werden zusätzlich unterstützt von der Kunststiftung NRW und der GENO BANK ESSEN.

Er setzte die vierteilige gemeinsame Reihe "Credo - Glauben wahrnehmen" fort, die je eine Aussage des Glaubensbekenntnisses in den Blick nimmt und sie mit unserem heutigen Wissen kontrastiert, um sich diesen Aussagen auf diese Weise neu zu nähern. Zugänge bieten in der Vortragsreihe die Naturwissenschaften, die Musik und die bildende Kunst.


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hbl / 30.11.2016



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