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Mensch

Zur Diskussion um das Hirntod-Kriterium

Beim zweiten Forum Neuroethik an der Evangelischen Akademie im Rheinland stand 2008 die Definition des Todes als Hirntod im Mittelpunkt der Diskussion. Die Beiträge wurde in der Akademie-Reihe "Begegnungen" veröffentlicht:

Frank Vogelsang, Christian Hoppe (Hg.): Die Seele und der Tod (2008) LupeFrank Vogelsang, Christian Hoppe (Hg.): Die Seele und der Tod (2008)

Die Seele und der Tod
Was sagt die Hirnforschung?
II. Forum Neuroethik
Hg.: Frank Vogelsang und Christian Hoppe
(= Begegnungen 1/2008)
Bonn: Evangelische Akademie im Rheinland 2008
ISBN 978-3-937621-24-1, 9,00 Euro

Das Buch ist über den Buchhandel oder direkt bei der Akademie zu beziehen.
Bei Bestellungen bei der Akademie zzgl. Porto (Büchersendung) 

Neben einführenden Beiträgen werden im praxisorientierten Teil Fragen der Hirntoddiagnostik, der Organtransplantation, die Perspektive der Krankenhausseelsorge und die juristischen Begutachtung der Hirntoddefinition zur Diskussion gestellt. Weitere Vorträge beschäftigen sich mit den Folgen der Hirntoddefinition für das Menschenbild, mit der christlich-theologischen Auseinandersetzung mit dem Tod sowie mit der Rezeption der Hirntoddefinition in anderen großen Religionen wie dem Buddhismus und dem Judentum.

Die Frage, was denn der Tod ist, kann auch durch eine rasant wachsende Zahl empirisch-neurowissenschaftlicher Einsichten nicht gelöst werden. Naturwissenschaftlich definierte Schwellen im Übergang vom Leben zum Tod bleiben letztlich immer willkürlich. Zu der Diskussion über Angemessenheit oder Unangemessenheit einer Definition des Todes sind deshalb – unabhängig von den praktischen Zwängen der modernen Transplantationsmedizin – auch die Urteilsbildungen der Philosophie und der Theologie gefordert. 

 

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Frank Vogelsang/ hbl / 25.09.2011



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