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Dr. Frank Vogelsang (l.). und Helmut Fink (r.) im Gespräch. Foto: Stefan Arend Dr. Frank Vogelsang (l.). und Helmut Fink (r.) im Gespräch. Foto: Stefan Arend

Positionen zum Verhältnis von Wissenschaft und Religion

Lasst uns reden! Christen und Humanisten im Gespräch

Der Physiker und Naturalist Helmut Fink und der Ingenieur und Theologe Dr. Frank Vogelsang sprachen am 29. November 2017 in Essen über das Verhältnis von Wissenschaft und Religion aus humanistischer und christlicher Perspektive.

Oft reden sie nur unter sich: Christinnen und Christen reden miteinander. Humanistinnen und Humanisten reden miteinander.Die Abendveranstaltung in der Kreuzeskirche in Essen lud zu einen offenen Austausch zwischen den beiden unterschiedlichen Positionen und Sichtweisen ein.

Ein offenes Gespräch von unterschiedlichen Standpunkten aus
Wichtig war dabei Form des Gesprächs: Gespräche kann man führen als offene Gespräche oder als Scheingespräche. Bei Scheingesprächen kommt es auf die Außenwirkung an, wir erleben dies etwa bei Talkshows. In offenen Gesprächen kommt es auf den Austausch von Argumenten an. Sie müssen auf ihre Überzeugungskraft hin geprüft werden, nicht auf ihre mobilisierende Wirkung. Am Ende muss kein Konsens stehen, aber vielleicht Nachdenklichkeit oder ein größeres Verständnis der jeweils anderen Seite.

Mit Neugier und Bereitschaft zum Zweifel
Offene Gespräche setzen echte Fragen voraus. Fragen, die zeigen, dass man selbst nicht alles gut und schlüssig begründen kann. An diesem Abend geht es um den Mut, sich in einem offenen Gespräch solchen echten Fragen auszusetzen.

Ausgangspunkt an diesem war die Frage: Kann man die Wirklichkeit so beschreiben, dass immer alles mit rechten Dingen zugeht?

Dazu hatten Helmut Fink und Dr. Frank Vogelsang jeweils Thesen vorbereitet

Helmut Fink. Foto privat Bild-LupeHelmut Fink. Foto privat

Helmut Fink: „Es geht alles mit rechten Dingen zu.“
Seine These: "Es gibt keinen Zugang zur Wirklichkeit, der an nachprüfbaren Fakten vorbeiführen würde. Auch Glaubensaussagen müssen sich am heutigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis messen lassen. Denn eine verlässlichere Wissensquelle haben wir nicht."

Das ausführliche Thesenpapier von Helmut Fink ist am Schluss des Artikels zum Download bereit gestellt.

Dr. Frank Vogelsang. Foto: Andrea Zmrzlak Bild-LupeDr. Frank Vogelsang. Foto: Andrea Zmrzlak

Dr. Frank Vogelsang: „Es geht nicht immer alles mit rechten Dingen zu.“
Seine These: „Wenn wir von Gott reden, können wir uns nicht auf das beschränken, was sich naturwissenschaftlich darstellen lässt. Es gibt gute philosophische Gründe dafür, dass die Wirklichkeit größer ist als das, was sich naturwissenschaftlich darstellen lässt.“

Das ausführliche Thesenpapier von Frank Vogelsang ist am Schluss des Artikels zum Download bereit gestellt.

Kooperationspartner des Abends: das Forum Kreuzeskirche Kooperationspartner des Abends: das Forum Kreuzeskirche

Blogbeitrag und Podcast

Vor der Veranstaltung hat Frank Vogelsang zum Thema des Abends einen Beitrag auf seinem Blog veröffentlicht.

Ein Podcast über den Abend ist auf dieser Seite www.mensch-welt-gott.de abrufbar.

Veranstaltungsbeginn: Blick in die Kreuzeskirche. Foto: Stefan Arend

Reinhard Wiesemann begrüßt Frank Vogelsang (l.) und Helmut Fink (r.) auf dem Podium. Foto: Stefan Arend

Helmut Fink im Gespräch mit den Besuchern. Foto: Stefan Arend

Frage von Dr. Frank Vogelsang. Foto: Stefan Arend

Blick ins Plenum. Foto: Stefan Arend

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hbl, ms / 12.12.2017



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